Dienstag, 17. Dezember 2019, 12.03 Uhr

Der langersehnte Sieg ist gekommen!

Motiviert für das dritte Spiel der Rückrunde, reisten die Unterländerinnen nach Baden. Dort angekommen hielt Assistenztrainer Martin eine sehr motivierende und berührende Rede, die den Spielerinnen die nötige Motivation und Kraft gab, um endlich den langersehnten zweiten Saisonsieg holen zu können. Der VBCZU gewinnt auswärts knapp gegen den VBC Kanti Baden mit 3:2 (19:25, 27:25, 16:25, 25:22, 15:13).

Mit einer etwas veränderten Aufstellung zu vergangenen Spielen starteten die Gäste in den ersten Satz, zurück auf dem Feld war Nadine Mattmann. Der Start gelang nicht wie gewünscht und schnell rückten die Unterländerinnen in einen Rückstand, der bis zum Schluss des Satzes blieb. Trotz positiver Energie konnte Zuzu nicht komplett überzeugen und musste sich in diesem ersten Satz geschlagen geben.

In den zweiten Durchgang konnten die Unterländerinnen dann besser starten. Schon Mitte Satz holten sich die Gäste einen sehr wertvollen Vorsprung. Diesen konnten sie durch grossartige Verteidigungen und starke Angriffe durch den Satz hinweg behalten. Baden kämpfte sich noch einmal an den VBCZU heran und glich auf 23:23 aus. Es war jedoch Zeit den Bann zu brechen und Zuzu behielt endlich in einem Satz die Überhand und glich das Spiel in den Sätzen aus.

Nun waren die Unterländerinnen hungrig für mehr. Leider aber nahm die Qualität ab und die Gäste gerieten wieder in Rückstand. Bei Baden schien alles zu klappen und aufgrund zu vieler Eigenfehler auf Seite von Zuzu – vor allem am Service – schlug sich das Team um Coach Ilic einmal mehr selbst und musste den Satz mit 25:16 abgeben.

Trotz einem 2:1-Rückstand waren die Gäste diesmal nicht bereit wieder mit leeren Händen nach Hause zu gehen. Die Unterländerinnen wollten alles geben, um diesen Satz für sich zu gewinnen. Die Devise war klar, Druck im Service und mutig im Angriff. Dies wurde gut umgesetzt und der VBCZU spielte sich dank guten Aufschlägen und Powerangriffen unteranderem von Nadine Mattmann, zurück von ihrer Verletzung, einen Vorsprung heraus. Jetzt hiess es nur noch konstant weiterspielen und den Vorsprung halten. Ende Satz kam Eliane Häring für den Service ins Spiel und schlug sofort ein Ass. Dann spielte Roxana Wenger noch eine unerwartete Passfinte und die Gäste konnten diesen Satz mit 25:22 für sich gewinnen.

So und jetzt waren die Unterländerinnen nach all diesen verlorenen Spielen sowas von bereit endlich einen Sieg mitnachhause zu nehmen. Dies zeigten sie auch, denn schon zu Beginn des Satzes überzeugten die Gäste und holten sich in diesem Entscheidungssatz einen Vorsprung, der lange gehalten werden konnte. Baden holte auf und beim Spielstand von 12:10 für die Gastgeberinnen nahm Svetlana ein Timeout, um die aufgeladenen Unterländerinnen zu beruhigen. Ein guter Zeitpunkt. Sie konnten ihr Spiel wiederfinden und punkteten gleich dreimal am Stück. Diesen Vorsprung liessen sie sich dann nicht mehr nehmen und holten endlich den langersehnten zweiten Saisonsieg. „Wir sind in der NLB und wir verdienen es in der NLB zu spielen,“ diese Worte von Martin hatten einen grossen Einfluss auf diesen Sieg.

Telegramm:
VBC Kanti Baden – VBC züri unterland 2:3 (25:19, 25:27, 25:16, 22:25, 13:15). – SR: Kurtishi Blerta, Schmid Christian. – Züri unterland: Wenger; Frangi, Schwarz, Krieger, Mattmann, Caluori – Libera: Merkofer. – Einwechslungen: Chicherio, von Arx, Häring.

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