Montag, 03. Februar 2020, 14.20 Uhr

Ein «NNV»-Label kommt nach Zürich

Swiss Volley hat 2019, aufbauend auf dem «Rahmenkonzept FTEM, Volleyball & Beachvolleyball», ein neues Konzept zur Athletenentwicklung im Volleyball und Beachvolleyball erarbeitet. Dieses stellt die Bedürfnisse der Spielerinnen ins Zentrum – von der Talentsichtung bis zum Profi. Es bindet Swiss Volley, seine Regionen und die Vereine in die Talentförderung mit ein und definiert klar ihre Aufgaben und Pflichten. Für die Umsetzung werden ab der Saison 2020/2021 neue Trägerschaften die aktuellen Talent Schools ablösen.

Der VBC Züri Unterland hatte sich im Sommer 2019 in Kooperation mit der Volero Zürich AG für ein Label als «Nationaler Nachwuchsverein Volleyball» beworben und Swiss Volley hat dem gemeinsamen Projekt der beiden Zürcher Grossklubs das Label erteilt. Damit erhält die vom VBC Züri Unterland und der Volero Zürich AG neu ins Leben gerufene Volleyball Academy Zürich die Aufgabe, die individuellen Entwicklungen der Spielerinnen zu fördern und sie im Übergang von der Regionalliga bis zur NLA bestmöglichst zu unterstützen. Die Volleyball Academy Zürich wird ab der kommenden Saison 2020/21 allen motivierten Spielerinnen der ganzen Schweiz offenstehen, welche die obligatorische Schulzeit absolviert haben und über eine Talent Card von Swiss Olympic verfügen.

«Wir sind sehr stolz, eines von zwei vergebenen Labeln erhalten zu haben. Dies zeigt uns, dass wir in der Planung und Vorbereitung dieses neuen Projekts, die richtigen Entscheidungen getroffen und mit Frieder Strohm auch den richtigen Trainer für dieses neue Konstrukt engagiert haben. Nun gilt es aber den Start der Volleyball Academy Zürich optimal vorzubereiten, um allen Beteiligten einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen.» sagt Vassilios Koutsogiannakis, Präsident des VBC züri unterlands und gleichzeitig auch Präsident der neu gegründeten Volleyball Academy Zürich.

Auch Stav Jacobi, Präsident des Spitzenklubs Volero Zürich und Vizepräsident der Volleyball Academy Zürich bekräftigt: «Dies ist ein wichtiger Schritt für den professionellen Volleyballsport in der Schweiz und eröffnet sowohl den Spielerinnen als auch den Volleyballclubs ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven. Durch den Eintritt in einen Nationalen Nachwuchsverein bekräftigen die Spielerinnen ihr Komitment zum professionellen Volleyballsport. Wieviele davon dann auch den Schritt in den NLA-Betrieb eines Profiklubs schaffen werden, bleibt noch abzuwarten. Auf jeden Fall macht dieses neue Gefäss die Schweiz auch für international ambitionerte Klubs wieder deutlich attraktiver.»

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